JugendklinikJugendklinik ErwachsenenklinikJugendklinik HeimstattJugendklinik St. Franziskus-StiftJugendklinik
Kinder- und Jugendbereich Drucken E-Mail

Die in der Heimstatt-Clemens-August wohnenden Kinder und Jugendlichen besuchen in der Regel die angegliederte Tagesbildungsstätte (staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte gem.§ 164 Nieders. Schulgesetz).

Personenkreis und Aufnahme-/Ausschlusskriterien

Beschreibung des Personenkreises:

Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung auch mit mehrfachen Behinderungen im Sinne von § 53 SGB XII i. V. m. § 2 der VO nach § 60 SGB XII. Die Aufnahme erfolgt unabhängig vom Schweregrad der Behinderung.

Aufnahme- und Ausschlusskriterien:

Unter Beachtung des Grundsatzes der orts- und familiennahen Versorgung werden vorrangig im Landkreis Vechta und in den angrenzenden Landkreisen Osnabrück, Cloppenburg, Oldenburg und Diepholz wohnende Menschen aufgenommen.

Das Wahlrecht der Leistungsberechtigten nach § 9 Abs. 2 und 3 SGB XII bleibt unberührt.

Nicht aufgenommen werden:

  • Geistig behinderte Kinder und Jugendliche mit überwiegend körperlicher Behinderung, die infolge dessen ständig bettlägerig oder überwiegend pflegebedürftig sind sowie Kinder und Jugendliche, die auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen sind.
  • Geistig behinderte Kinder und Jugendliche mit massivem fremd gefährdendem und/oder selbstverletzendem Verhalten.

Wohnbereich

Der Wohnbereich ist aufgeteilt in vier Gruppen, die im Haupthaus leben und weiteren vier Außenwohngruppen, die in Ein-/Mehrfamilienhäusern in nächster Nachbarschaft untergebracht sind. In den Wohngruppen leben neun bis zehn Kinder und Jugendliche alters- und geschlechtsgemischt. Die Kinder und Jugendlichen wohnen in Ein- oder Zweibettzimmern, die nach den individuellen Bedürfnissen gestaltet werden.

In den Wohngruppen ist eine gemütliche Atmosphäre geschaffen, in der sich die Kinder und Jugendlichen wohl fühlen. Das pädagogische Team besteht aus ErzieherInnen, HeilerziehungspflegerInnen sowie SozialpädagogInnen.

Ziele der Erziehung sind:

  • Förderung der Gesamtpersönlichkeit und Entwicklung eines stabilen Selbstwertgefühls
  • Förderung der Fähigkeiten im lebenspraktischen Bereich (sich allein waschen, anziehen, selbständig essen, etc.) / Erziehung zur größtmöglichen Selbständigkeit
  • Arbeit an problematischen Verhaltensauffälligkeiten und Erlernen neuer Verhaltensweisen
  • Hinführung zur eigenständigen Freizeitgestaltung
  • Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt (in der Regel: Werkstatt für Behinderte und Wohnheim an WfbM)